Ihre psychiatrische Krankenpflege

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 „Die Pflegekraft ist weniger „Bewirker“ als vielmehr „Ermöglicher“, d. h. sie bietet nicht Pflege an, weil sie besser wüsste, was der Kranke braucht, sondern sie hilft ihm, Selbstpflege-(Selbsthilfe-)Möglichkeiten wahrzunehmen. Erst dann ergänzt sie, wo der Kranke allein nicht zurechtkommt. Sie steht nicht in der Entscheidung für den Kranken, sondern steht mit dem
Kranken in der Entscheidung. Sie erfüllt keine Bedürfnisse der Kranken, sondern hilft ihm, seine Bedürfnisse selbst zu erfüllen.“
(Viktor v. Weizsäcker)

„Psychiatrische Pflege muss insofern von der somatischen Pflege unterschieden werden, als sie nicht allein bedeutet, bei den Alltagsverrichtungen unmittelbar helfend in den Handlungsbedarf einzugreifen oder ärztlich verordnete abgrenzbare Einzelleistungen wie Medikamentenvergabe oder Verbandswechsel durchzuführen. Sie muss vielmehr bedeuten, dem psychisch Kranken Hilfe zu geben, dass er die Regeln der Sorge des Menschen für sich
selbst und des mit menschlichen Umgangs als Element des eigenen Handlungsrepertoires wahrnimmt und umsetzt …"
(Expertenkommission d. Bundesregierung,1988)

Psychiatrische Kranken- und Fachkrankenpflege

Grundlage der ambulanten Arbeit mit psychisch behinderten Menschen ist die materielle Absicherung, im Besonderen die Befriedigung von Grundbedürfnissen wie Wohnen, Arbeit und Freizeit. Weitere wichtige Aspekte hierbei sind der Aufbau und die Pflege von Kontakten (z .B. zu Angehörigen, Vereinen, Selbsthilfegruppen, Freizeitclubs für psychisch behinderte Menschen etc.) und Unterstützung bei der persönlichen Entwicklung. Unter Einbeziehung der psychisch erkrankten Klienten werden die individuellen Ziele erarbeitet.

 

Zur Erreichung dieser Ziele ist ein Rahmen notwendig, der klare Sicherheiten und Verbindlichkeiten in einer respekt- und vertrauensvollen Atmosphäre regelt. Die Freizeitangebote ermöglichen den Klienten, ihre Isolation aufzulösen und stellen gleichzeitig Anregung dar, ihre Freizeit sinnvoll und mit Spaß zu gestalten. Insbesondere wird darauf abgezielt, die persönliche und soziale Situation der Stigmatisierung, basierend auf eingeschränkten sozialen Kompetenzen, unangemessenem Gesundheitsverhalten (insb. körperlicher Art) aufgrund der psychischen Erkrankung, zu verbessern.

 

Gerne beraten wir Sie und ihre Angehörige in Bezug auf:

  • Beschaffung und Erhalt einer Wohnung

  • Erlernen des Umgangs mit der Erkrankung

  • Entgegenwirken von sozialer Ausgrenzung und Vereinsamung

  • Sicherung einer möglichst selbstständigen Lebensführung

  • Tagesstrukturierung und Freizeitgestaltung

 

Lassen Sie sich von uns betreuen. Wir freuen uns auf Sie.

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Wir bieten Ihnen und Ihren Angehörigen ein umfangreiches Angebot der psychiatrischen Krankenpflege an.

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